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WebP vs PNG

WebP ist ein modernes Webformat mit verlustbehaftetem und verlustfreiem Modus; PNG ist ein universell unterstütztes, verlustfreies Format.

WebP und PNG unterstützen beide vollständige Alpha-Transparenz, lösen aber unterschiedliche Probleme. WebP, von Google entwickelt, bietet einen verlustbehafteten Modus (basierend auf der VP8-Intra-Codierung) und einen verlustfreien Modus und kann so für Fotos und Grafiken im Web deutlich kleinere Dateien erzeugen. PNG ist ein rein verlustfreies Format mit nahezu universeller Unterstützung in Browsern, Betriebssystemen und Bildbearbeitungsprogrammen. Das macht es zur sicheren Standardwahl, wenn man nicht beeinflussen kann, womit eine Datei geöffnet wird.

WebPPNG
KompressionVerlustbehafteter und verlustfreier ModusNur verlustfrei
Transparenz (Alpha)Vollständiger 8-Bit-Alphakanal in beiden ModiVollständiger 8-Bit-Alphakanal + 1-Bit-Paletten-Transparenz
AnimationUnterstützt (mehrere Frames, wie animiertes GIF)Nicht unterstützt (APNG nutzen, ein eigenes Format)
Farbtiefe8 Bit pro Kanal (24-Bit-Farbe, kein 16-Bit/HDR)Bis zu 16 Bit pro Kanal; Graustufen- und indizierte Modi
Typische DateigrößeKleiner als PNG bei den meisten Bildern; ca. 25-35 % kleiner als JPEG (verlustbehaftet)Größer; nur effizient bei flächigen Grafiken, Text und Screenshots
UnterstützungAlle aktuellen gängigen Browser; manche älteren Tools unterstützen es nichtUniversell in Browsern, Betriebssystemen und Bildsoftware

WebP wählen, wenn

  • Du Bilder im Web veröffentlichst und kleinere Dateien sowie schnellere Ladezeiten willst
  • Du Transparenz oder Animation brauchst, aber eine bessere Kompression als PNG oder GIF willst
  • Du fotografische Inhalte ausspielst, bei denen verlustbehaftete Kompression akzeptabel ist
  • Dein Publikum aktuelle Browser nutzt, die alle WebP unterstützen

PNG wählen, wenn

  • Du garantierte Kompatibilität mit jedem Browser, Betriebssystem oder älterer Software brauchst
  • Das Bild ein Logo, Icon, Screenshot oder eine Strichzeichnung mit scharfen Kanten und flächigen Farben ist
  • Du verlustfreie Qualität oder eine Farbtiefe von mehr als 8 Bit benötigst (bis zu 16 Bit/Kanal)
  • Die Datei wiederholt bearbeitet wird und bei jedem Speichern nicht an Qualität verlieren darf

Nutze WebP für Bilder, die im Web ausgeliefert werden: Die kleineren Dateigrößen beschleunigen die Ladezeiten, während Transparenz erhalten bleibt und Animation unterstützt wird. Nutze PNG, wenn du maximale Kompatibilität, verlustfreie Qualität, höhere Bittiefe oder ein Format brauchst, das jedes Tool öffnen kann. Ein gängiger Workflow ist, ein PNG-Master zu behalten und WebP für die Veröffentlichung zu exportieren.

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Häufige Fragen

Ist WebP immer kleiner als PNG?
Meistens, aber nicht immer. Verlustfreies WebP schlägt PNG in der Regel bei den meisten Bildern, und verlustbehaftetes WebP ist bei fotografischen Inhalten deutlich kleiner. Bei sehr einfachen, flächigen Grafiken kann PNG gelegentlich gleichziehen oder besser sein, daher lohnt es sich, beide Ergebnisse zu vergleichen.
Verliert die Konvertierung von PNG zu WebP an Qualität?
Das hängt vom Modus ab. Verlustfreies WebP erhält das Bild exakt, genau wie PNG. Verlustbehaftetes WebP verwirft einige Daten, um die Datei zu verkleinern, was bei Fotos unproblematisch ist, aber scharfe Kanten bei Text und Strichzeichnungen verwischen kann. Nutze verlustfreies WebP, wenn du eine exakte Kopie brauchst.
Kann WebP animierte GIFs ersetzen?
Ja. WebP unterstützt Animationen aus mehreren Frames mit voller Farbe und Alphakanal, und animierte WebP-Dateien sind in der Regel deutlich kleiner als das entsprechende GIF. Der wesentliche Kompromiss ist, dass GIF in sehr alten oder spezialisierten Tools noch breiter unterstützt wird.
Lässt sich eine WebP-Datei überall öffnen, wo PNG funktioniert?
Nicht ganz. Jeder aktuelle gängige Browser zeigt WebP an, aber manche älteren Programme, E-Mail-Clients und Altsysteme verarbeiten nur PNG. Wenn du eine Datei brauchst, die sich überall zuverlässig öffnet, ist PNG die sicherere Wahl.